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RICOH GR III

Street Edition.

Für ein neues Projekt, über das ich in einem meiner nächsten Beiträge schreiben werde, war ich auf der Suche nach einer kleinen und leichten Kamera, die qualitativ hochwertige Bilder liefern sollte. In Bezug auf diese Eigenschaften, kam für mich nur eine Kamera in Frage: die RICOH GR III Street Edition. Hatte ich meine Fujifilm X100V bereits als kompakt bezeichnet, trifft auf die 257 Gramm leichte RICOH GR III die Bezeichnung „kompäktchen“ zu. Sie lässt sich sehr gut mit einer Hand bedienen, wird durch ihre äußere „Größe“ sicherlich technisch unterschätzt und zählt somit ganz eindeutig zu einer der besten Point-And-Shoot Kameras.

Impressionen

Einige Markenbotschaftervideos später, war ich auch schon im Besitz dieser soliden verarbeiteten Kamera. Für ganze zwei Tage. Denn es kam, was kommen musste: die Realität. Was mich schlicht nicht überzeugen konnte, waren einige Pixelfehler und das Objektiv. Die Schärfe bei Blende f/2.8 und Blende f/16 ist für mein Auge nicht ausreichend und wirkt zu weichgezeichnet. Lichtquellen bestehen bei Blende f/16 aus einer Art „Pixelwolke“.

Wobei ich davon ausgehen möchte, dass es sich bei meinem Kauf um ein klassisches „Montagsmodell“ gehandelt hat. Da die Kamera nicht getauscht werden konnte, habe ich also keinen A/B Vergleich. Der 24 Megapixel-Sensor, der ein 6.000 Pixel x 4.000 Pixel großes Bild ausgibt, liefert eine ganz hervorragende Bildqualität! Sowohl die erzeugten DNGs, als auch JPGs sprechen jenseits der Blenden f/2.8 und f/16 absolut für sich!

RICOH GR III Street Edition, 18.3 mm, f/16, ISO 100, 1/4 Sekunde
RICOH GR III Street Edition, 18.3 mm, f/5.6, ISO 100, 5 Sekunden

f/16 vs. f/5.6

Diese Kamera hätte eine sehr gute Projektamera sein können. Schade, wirklich schade!