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Le Mont-Saint-Michel

Beeindruckende Architektur aus dem 8. Jahrhundert.

Ich bin in Juni letzten Jahres für einen Kurztrip in die Normandie gefahren, um dort Le Mont-Saint-Michel und die nähere Umgebung zu erwandern. Ausgestattet mit Proviant, meinem Pilgerpass und der Ricoh GR III, ging es bereits frühmorgens entspannt und voller Vorfreude für rund 950 Kilometer auf die Piste. Ich durchquerte die Niederlande, Belgien und innerhalb Frankreichs auch einige Mautstationen. Am Ziel angekommen machte ich noch eine kleine Erkundungstour im Örtchen Avranches und ließ den Tag dann bei Burgern französischer Art mit Camembert und Preiselbeeren ausklingen. Im Restaurant gab es zum Burger natürlich französisches Wasser und Salz aus einem Peugeot Salzstreuer. 🙂

Sehr früh am Morgen des nächsten Tages machte ich mich auf den Weg von meinem Hotel zum Kloster. Es war sommerlich schwül und noch fast menschenleer. Damit ich mir meinen Pilgerstempel in meinem Pilgerpass auch wirklich verdiene, entscheide ich mich dafür, mit dem Auto weiter raus zu fahren und dann dem für Pilger ausgewiesenen Wanderweg zu folgen. So kann ich auch die Natur um die beeindruckende Sehenswürdigkeit herum genießen und fotografieren.

Als ich an meinem Ziel ankommen bin ist gerade Ebbe – das Meer hat sich so weit zurückgezogen, dass ich die Gelegenheit hatte auf dem Sandboden zu laufen und den Klosterberg von mehreren Seiten und in verschiedenen Perspektive ins rechte Licht zu rücken.

Zwischendurch immer wieder trinken und mit evian für Abkühlung sorgen. Dann hieß es Aufstiegt durch das kaum bewohnte Dorf. Oben angekommen wurde die anstrengende Wanderung mit einer tollen Architektur und einem wunderschönen weiten Ausblick belohnt.

Gegen Mittag ging es wieder zurück zum Hotel. Es war wirklich gut, sehr früh morgens „loszudüsen“, denn auf dem Rückweg konnte ich vor lauter Menschen den Boden kaum sehen. Und das ist keine Übertreibung!