Langzeitbelichtung

So entstehen Lichtspuren.

Es ist ein schöner, klarer Morgen im September. Und es ist 04:15 Uhr am Samstag, als der Wecker klingelt. Es ist noch Nacht und bis zur Astronomischen Dämmerung, die an diesem Tag um 05:16 Uhr beginnt, noch ein wenig Zeit. Mich hat eine Frage zu meinem Beitrag Langzeitbelichtung bei Nacht in Bezug auf Lichtspuren erreicht, die ich sehr gerne mit diesem Beitrag beantworten möchte.

Im Prinzip ist der einzige Unterschied zum Kraftwerk, dass sich das „Lichtobjekt“ jetzt bewegt, um Lichtspuren zu erzeugen.

Wenn dir diese Art von Bildern gefallen, dann ist der Schritt zur Lichtmalerei nicht mehr weit. Einen entsprechenden Beitrag bereite ich vor.

Für die hier gezeigte Art der Lichtspuren, ist die Stabilität der Kamera entscheidend. Ich nutze für Langzeitbelichtungen zum Beispiel ein Stativ. Der Bildstabilisator der Kamera und / oder des Objektivs und der Automatik-Modus werden deaktiviert und fokussiert wird manuell. Stelle den niedrigsten ISO-Wert ein, den dir deine Kamera anbietet. Mit einer kleinen Blende (große Zahl) wie Blende f/22 und dem niedrigsten ISO-Wert wie zum Beispiel ISO 100, musst du jetzt (in der Nacht) länger belichten, um überhaupt Licht auf den Sensor zu bannen. Die Bilder, die du hier sehen kannst, habe ich mit folgenden Einstellungen fotografiert: ISO 160, Blende f/16, 23mm Brennweite, Belichtungszeiten zwischen 15 Sekunden und 40 Sekunden. Ausgelöst habe ich übrigens mit einem klassischen Drahtauslöser. Auslösen kannst du beispielsweise aber auch mit dem Selbstauslöser deiner Kamera.

Schnappe dir deine Kamera und probiere es einfach einmal aus. Du kannst nichts falsch machen. Viel Spaß!